Donnerstag, 21. Februar 2013

leblos


Was ist nur los mit mir?
Alles ist grau. Die Häuser, der Himmel, die Schatten.
Die ganze Zeit regnet es.
Ich sehe kein Lachen mehr.
Die anderen sind nur noch Schemen, die mich nicht beachten. Sie haben keine Lust mehr mit mir zu reden. Ich habe es ihnen genug verständlich gemacht, dass ich nicht reden will.
Ich bin alleine.
Meine Routine ist so eintönig: aufstehen, in die Schule gehen, heim kommen, Hausaufgaben machen, Schlafen gehen. Und das Tag für Tag.

Nichts interessiert mich, alles egal. Niemand kann mich aufmuntern.
Winter, wieso bist du so kalt und skrupellos? Wie kannst du es zulassen? 
Sommer, wo bist du? Ich vermisse dich. Erheitere mein Leben!

An guten Tagen, träume ich mich auf eine bunte Blumenwiese. Ich liege da und genieße die Sonnenstrahlen, die meine Haut sanft streicheln. Ich bin wunschlos glücklich.
Doch auch in der schwarzen Nacht, kann ich nicht fliehen. Ich kann mir nicht entfliehen. Dann kommen meine Ängste zum Vorschein. Da befinde ich mich zusammengekauert in einem Keller. Überall sind Schatten um mich, lachen mich aus. Keine Treppe führt hinaus. Versuche ich zu schreien, kommt kein Ton heraus, egal wie ich sehr ich mich anstrenge. Mein Hals ist trocken und schmerzt, als schrei ich wirklich lauthals. Doch, ich höre nichts.
Stille.
Sie hüllt mich ein. Ich bin gefangen. In der schwarzen Stille.
Und als ich die Hoffnung verliere, wache ich schweißgebadet in meinem Bett auf.
Ich weiß, es war nur ein Traum. Mein Hals versucht mich vom Gegenteil zu überzeugen.
Noch nie war mein Zimmer so dunkel, voller Schatten und so bedrückend klein.
Die Wände kommen auf mich zu, bevor ich in einen unruhigen traumlosen Schlaf falle.
Diesen Traum spüre ich trotzdem noch. Er begleitet mich auf Schritt und Tritt.
Laufe ich eine Straße entlang, drehe ich mich hektisch zu allen Seiten um. Immer wieder sehe ich hinter den Häusern, die mir vorkommen wie Türme, Schatten hervorblitzen. Schon schallt ihr Gelächter in meinen Ohren.
Klingelt mein Wecker, will ich nicht aufstehen. Ich will nicht in mein trostloses Leben. Dennoch quäle ich mich hoch.
Wie schlimm kann mein Leben schon sein? Mein Albtraum kann nicht übertroffen werden!
Er spiegelt mein Leben vielleicht wieder, ABER um einiges schlimmer.

Wie soll es weitergehen? Ich kann nicht mehr, habe keine Ausdauer mehr.
Was ist das für ein Leben?
Etwas muss sich ändern. Ich will mein altes unbeschwertes Leben zurück.
Dabei weiß ich, ich muss nach vorne schauen, nicht zurück, die Hoffnung nicht aufgeben...
Nach jedem Regen folgt Sonnenschein.
Also bitte,
Rette mich!
Rette mich vor meinen Träumen, vor meiner grauen Welt.
Hilf mir!
Hilf mir, wieder lebendig zu werden und gebe meinem Leben wieder Farbe.

Kommentare:

  1. Wow! Thekla ich liebe das was du schreibst!!!
    xoxo Talle

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    1. dankeschön, darüber freue ich mich sehr :)! :*

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  2. Hey :)
    Ich habe dich für den Best Blog Award nominiert!
    Hier der Link zu meinem Post:
    http://zauberbuecherblog.blogspot.de/2013/02/oh-mein-gott-ich-wurde-von-der-lieben.html
    Liebe Grüße,
    Michi

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