Samstag, 5. Oktober 2013

England Teil 1 - Südküste

Oh nein, ihr Lieben,
Ich habe gerade entdeckt, dass ich noch nichts von meiner Sprachreise nach England geposted habe...tut mir Leid. Auch wenn es jetzt schon länger her ist und wir schon wieder Herbstferien haben, versprach ich trotzdem euch davon zu erzählen. Was ich verspreche, halte ich auch.


Sonntagnacht fuhren wir mit dem Bus am Treffpunkt los. Die Fahrt dauerte so lange und war langweilig. Vorallem weil man noch keine Leute kannte. Hinzu kamen die unkomfortablen Umstände, sodass wir die Zeit mit schlummern und Musik hören verbrachten. Zum Glück war meine beste Freundin Joy dabei. Alleine wäre es echt schwierig geworden. Da bin ich ängstlich, ganz neue Leute kennen zu lernen. 
Abends kamen wir dann endlich in England bei unseren Gasteltern an. Zu Zweit wurden wir dort aufgenommen. Das Lustigste am ersten Tag war, dass Joy beim Einsteigen ins Auto vorne rechts einsteigen wollte. Allerdings ist bei den Engländern ja alles verkehrt, sodass Joy auf der Fahrerseite landete :D. 


die Katze "Fleur" unserer Gastfamilie war soo niedlich
Unsere Gastfamile, bestehend aus einem Ehepaar schätzungsweise über 60 Jahre alt, war sehr freundlich. Ihre Fürsorge war echt süß. 
Das Essen dort war ganz lecker.






Die ganze Woche war echt cool! Leider spielte das Wetter anfangs nicht ganz mit und es regnete. Nach und nach wurde es immer besser. Wir konnten sogar mal ins Meer- den Atlantik- springen. 
Die Schule war ok. Wir wurden in internationale Gruppen aufgeteilt. Also waren wir Deutsche aus unserer Gruppe und noch Ukrainer, mit denen wir nur Englisch reden konnten. Überhaupt waren wir genötigt im Unterricht immer Englisch zu reden. Das fande ich gut. So habe ich gelernt, mich mehr zu trauen diese Sprache zu reden.

selbstverständlich sahen wir ganz viele dieser typischen Telefonzellen
Wir haben nach dem Unterricht viel mit der Gruppe gemacht. Mit unseren zwei neuen Freundinnen aus der Schweiz hatten wir extrem viel Spaß! Auch die anderen aus der Gruppe waren total nett. Eigentlich kam man mit jedem aus.
Ein Junge gab es, der mir sofort ins Auge fiel. Er sah echt gut aus. Blond mit der coolen Frisur, die momentan jeder Junge hat, groß, muskulös, stilsicher. Und natürlich war er auch nett! Er wurde von allen Skaterboy genannt. Diesen Spitznamen behielten wir heimlich auch für ihn, wenn er in unseren Gesprächen genannt wurde. Schon Dienstags kamen wir ins Gespräch, was mich freute *grins*. Außerdem lächelte er mich immer so süß an.


Das Programm war abwechslungsreich.
Am zweiten Tag stiegen wir auf einen hohen Berg, um in ein Museum zu gehen. Als ich mein Mittagessen rausholte, kam eine Möwe von hinten angeflogen, setzte sich auf meine Hand und wollte etwas von meinem knatschigen "Brot" haben. Mein lauter Schrei ließ die Möwe aufschrecken. Ein tapferer Held eilte herbei und verjagte den Vogel ganz. Joy fühlte sich dabei in den Hitchcock-Film versetzt. Ich war so geschockt, dass meine Hände zitterten. Mit dem Angriff hatte ich nicht gerechnet. Ich war nicht darauf gefasst, dass Möwen so boshaft sind...Nach einiger Zeit beruhigte ich mich wieder. Trotzdem hatte ich den Rest der Reise eine Abneigung gegen Möwen, die ich, auch jetzt, nicht wieder los werde.
Mein Geld wurde auch irgendwie immer weniger. Wir bekamen oft genug Gelegenheiten es auszugeben. Mein Koffer war auf der Heimfahrt jedenfalls schwerer als auf der Anreise. 

An dem sonnigsten Tag dieser Woche sind wir auf Kreidefelsen entlangewandert. Die Aussicht auf das offene Meer war atemberaubend! Allerdings ging es sehr steil runter. Auch die Aussicht auf die weite Landschaft war wunderschön. Von dem heftigen Wind der auf unserer Höhe herrschte, ließen wir uns nicht abhalten. Es war ein schöner Abschluss der Woche, bevor es Samstags mit dem Bus weiter nach London ging.


bei Starbucks konnte man seinen Namen nennen, der auf den Becher geschrieben wurde. Ich nannte den Namen Lia, weil er sich auf Englisch so schön anhört.




 - to be continued

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