Montag, 17. Februar 2014

10 facts about me


Hallo ihr Lieben,

ich habe schon auf vielen Blogs einen solchen Post gesehen. Heute dachte ich mir, das sei auch eine gute Idee für mich.

Hier sind meine "10 facts about me":
  1. Ich bin klein
  2. Ich vermisse die Sonne
  3. Ich freue mich auf den Sommer
  4. Ich verbringe momentan 9 1/2 Zeitstunden an einem Tag in der Schule
  5. deshalb bin ich oft müde 
  6. mein Bett ist mir die letzten Monate echt wichtig geworden :D
  7. Zukunftsfragen vermeide ich eher und lebe lieber in der Gegenwart
  8. Manchmal erinnere ich mich zu gerne an bestimmte Situationen und halte zulange an diesen fest
  9. Auf Menschen gehe ich schon offener zu
  10. Mein Lieblingsessen ist Lasagne
Falls ihr noch mehr Fragen habt, schreibt sie in die Kommentare.
Eure Thekla :)

Sonntag, 9. Februar 2014

the beginning of something new- 2



Plötzlich holt mich ein Hüsteln zurück in die Gegenwart. Erschreckt reiße ich die Augen auf. Das Bild ist verschwommen. Um mich zu ordnen, lasse ich meinen Blick gleiten. Ich stehe ein Stückchen in dem großen Ballsaal.. Der Butler links neben der Flügeltür ist verschwunden. Sowie die ganzen Gäste. Ich bin wieder alleine. Intuitiv blicke ich an mir hinab und habe wieder mein weißes Kleid von vorhin an. Meine Fantasie ist erstaunlich groß und vielseitig. Ich bin erstaunt, zu was ich alles fähig bin. Es war alles so echt. Und die Musik erst, die wunderschöne Melodie, die ebenfalls verstummt ist.
Ein weiter Hüsteln lässt meinen Blick nochmals hochschrecken. Erst jetzt entdecke ich den schwarzen Flügel, der an der Seite des sonst so leeren Raumes steht. Davor steht ein Junge. Groß, muskulös. Anmutig. Mit einem schwarzen T-Shirt und enger Jeans. Die wuscheligen braunen Haare sehen so weich aus. Mein Blick aber wird von diesen wundervollen goldenen Augen gefangen genommen. Erst jetzt arbeitet mein Bewusstsein richtig. Plötzlich trifft mich die Erkenntnis vor wem ich stehe. Ich stehe vor dir. Schon immer haben mich diese Augen in den Bann genommen, deine Augen. Du lächelst mich herzlich an, natürlich hast du mich schon sofort wiedererkannt, und ich bin verzaubert.
„Hallo Esther. Wow, wir haben uns ja schon lange nicht mehr gesehen. Du bist aber groß geworden...“, während er mit mir redet, kommt er auf mich zu. Jetzt steht er direkt vor mir, beugt sich noch näher zu mir und fährt fort: „...und hübsch.“
Er ist wirklich männlich geworden in all den Jahren. Irgendwie krächze ich Wörter heraus: „Oh, hallo Henry. Ehm, ja schon lange her.“
„Was machst du denn hier?“
„Bin auf dem Geburtstag deines Vaters.“ Immernoch kann ich der Konversation nicht ganz folgen. Die ganze Situation kommt mir so unecht vor.
„Nein. Ich meinte hier oben.“ So langsam, scheint mein Wortschatz sich doch zu melden.
„Achso. Ich wollte mich mal umsehen. Unten war es irgendwie langweilig. Was machst du denn hier?“
„Ehm, nunja...“ Ich scheine dich aus der Fassung gebracht zu haben. Du senkst den Blick und zeigst auf den Flügel.
„Du willst Klavier spielen? Was hält dich davon ab?“
„Du.“
„Oh, dann gehe ich mal wieder. Damit du spielen kannst.“
„Nein. Ich habe schon gespielt. Aber ich wurde unterbrochen.“
Nur langsam verstehe ich was er meint. Die Erkenntnis trifft mich wie ein Schlag. Wie konnte ich das nicht kapieren?
„Oh. Die schöne Musik kam von diesem Flügel, auf dem du eben gespielt hast?“
„Du fandest es schön?“, deine Augen fokusieren mich. Sie leuchten aufeinmal auf.
Ich umgehe deine Frage. Peinlich berührt, überkommt mich der Drang, schnellstmöglichst von hier zu verschwinden. Ich hatte dich erwischt, wie du deine Seele preisgabst. Obwohl wir einmal so vertraut waren, scheinen wir nun umso entfernter. Ich schäme mich, in eine intime Situation wie diese hereingeplatzt zu sein.
„Entschuldige. Ich wollte dich wirklich nicht stören.“, schnell renne ich los, weg von hier. Weg von dir. Deine Rufe „Warte Esther. Bleib hier.“ lasse ich hinter mir. Sie verhallen unerwiedert. Ich hoffe nur, du folgst mir nicht.
Zurück bei der Feier, lasse ich mich außer Puste auf meinem Platz nieder. Die Gäste sind immernoch angeregt in ihre Gespräche vertieft. Es scheint nicht viel Zeit vergangen zu sein. Niemand hat mich vermisst. Ich bemerke den fragenden Blick meiner Schwester. Ich versichere ihr, dass alles gut ist. Meine Gedanken schweifen wieder zu dem Ballsaal, zu dem Klavierstück und zu dir. Als ich das bemerke, schiebe ich sie schnell beiseite. Ich versuche an etwas anderes zu denken.
Kurze Zeit später kommt die Gastgeberin wieder zu mir. „Na Esther, hast du dich genug umgesehen? Hast du etwas Neues entdeckt? Ich hoffe, das Haus gefällt dir immer noch?!“.
„Oh ja, es ist wunderschön. Ein so kostbares Erbe. Hoffentlich bleibt es der Familie noch lange erhalten.“, antworte ich aufrichtig.
„Ja, das hoffe ich auch. Schau mal. Hier ist noch jemand, den du unbedingt sehen solltest.“
Hinter ihr tritt jemand hervor. Jemand mit schwarzem Schirt und enger Jeans. Jemand mit braunen Haaren und leuchtend goldenen Augen.
„Oh, wir sind uns schon begegnet. Mama.“
Galant übergeht sie diesen Kommentar von ihrem Sohn und sagt: „Nunja. Ihr habt euch schon so lange nicht mehr gesehen. Ihr seid älter geworden. Sicher habt ihr euch einiges zu erzählen. Ich lasse euch mal alleine.“ Damit lässt sie uns alleine. So alleine, wie man eben mit einem Raum voller Leute sein kann.
„Hi“, sagst du mit einer tiefen angenehmen Stimme.
„Hi“, antworte ich dir.
Wir stehen uns gegenüber, schauen uns tief in die Augen. Als du mich anlächelst, breitet sich eine wohlige Wärme in mir aus. Ich kann gar nicht anders als zurückzulächeln.


Samstag, 8. Februar 2014

the beginning of something new- 1



Ich bin auf einem Geburtstag. Meine Eltern schleppten mich und meine kleine Schwester mit, da ein Freund von ihnen einen runden Geburtstag feiert. Er wird 50. Ich war als kleines Kind schon oft bei den Freunden zu Hause. Ich erinnere mich, dass sie drei Kinder haben. Zwei Jungs, ein Mädchen. Das Mädchen ist immer noch die beste Freundin meiner zwei-jahre-jüngeren Schwester. Der eine Junge ist, soweit ich weiß, in meinem Alter. Er müsste jetzt also 16 oder 17 Jahre alt sein. Der größte Sohn ist jetzt bestimmt schon 20.
Seit langem war ich nicht mehr in diesem Haus. Als ich davor stehe bin ich erstaunt, von diesem Haus. Es ist ein altes, schönes und großes Haus. Früher gehörte es einer adligen Familie, das Haus ist das einzig kostbare Erbe, das in der Familie viele Generationen, weitergegeben wird. Zum ersten Mal bin ich mir dieser Schönheit bewusst. Es ist das absolute Traumhaus. Ich würde liebend gerne darin wohnen. Als Kind habe ich das nicht so schätzen können.

Der Raum, in dem wir sitzen, ist sehr schlicht gehalten. Ich kann mir vorstellen, wie hier früher Teepartys stattfanden. Die Wände bestehen aus dunklem Ebenholz, wie alle in diesem Haus. Alle Möbel sind ebenfalls aus diesem edlen Holz.
Ich bin umgeben von Erwachsenen. Meine Schwester amüsiert sich mit ihrer Freundin. Ich aber langweile mich. Nun ist die beste Zeit das ganze Haus zu erkunden. Ich will mehr sehen. Meine Mutter erzählt gerade mit der Hausherrin und Gastgeberin. Sie erkennt mich: „Hallo, Esther. Schön dich mal wieder zu sehen. Mensch du bist so groß geworden und hübsch.“ Ich fühle mich geschmeichelt und merke, wie meine Wangen sich erröten.
„Hallo. Ja, schön mal wieder hier zu sein. Ich bin begeister von eurem Haus, es ist so schlicht und edel.“, fange ich an zu schwärmen.
„Das freut mich, das es dir hier gefällt. Du bist früher immer sehr gerne hergekommen. Erinnerst du dich noch? Da warst du 4 Jahre. Du warst mit Henry ständig auf Entdeckungstour. Ach, wo ist er denn nur? Naja, später wirst du ihn noch sehen. Hier scheint es gerade etwas langweilig für dich oder? Wenn du willst, kannst du dich im Haus umschauen und Neues entdecken.“, sie zwinkert mir dabei zu. Das Angebot nehme ich gerne an und melde mich sofort ab. Schon bin ich auf dem Weg. Die Eingangshalle, in der ich stehe, ist groß. Bestimmt das Doppelte von unserem Wohnzimmer zu Hause. Die Decken sind hoch. In der Mitte steht ein kleiner Springbrunnen. Man sieht, das ein Vermögen in diesem Haus steckt. Es ist keinesfalls protzig, sondern stilsicher. Außerdem herrscht hier eine behagliche Atmosphäre. Neugierig gehe ich quer durch die Eingangshalle auf die große breite Holztreppe zu. Meine rechte Hand legt sich leicht auf das Geländer. Die Treppe wendet nach rechts und geht noch ein Stockwerk höher. Ich erinnere mich vage, dass die Schlafzimmer dort sind. Im ersten Stock bleibe ich stehen. Während ich hier langlaufe, fühle ich mich in eine andere Zeit versetzt. In eine Zeit, in der dieses Haus und die Familie sehr angesehen war. An eine Zeit mit vielen berauschenden Bällen. Eine Zeit, die schon lange her ist.

Mein Traum beginnt. Vor mir befindet sich eine große Flügeltür. Sie steht offen, an ihrer Seite steht ein Butler. Er gibt mir zu verstehen, einzutreten. Doch ich bleibe angewurzelt am Eingang stehen. Der Raum sieht aus wie ein Ballsaal. Wahrscheinlich wurde es genau zu solchen Ereignissen benutzt. Die Lichter an der Seite erleuchten den Saal. Mitten im Saal hängt ein großer Kronleuchter von der Decke. Darunter tanzen die Gäste ausgelassen. Viele bunte rauschende Kleider sehe ich, viele Anzüge. Die Stimmung ist ausgelassen. Ich sehe, dass die Menschen Spaß haben. Ergriffen davon, will ich schon eintreten, als mir einfällt, da ich kein Ballkleid trage. Ich schaue an mir herunter und stelle fest, dass mein Kleid sich geändert hat. Mein schlichtes weißes Kleid, das bei mir über den Knien aufhört, wurde umgetauscht. Jetzt trage ich ein wunderschönes rotes Ballkleid. Schlicht und edel, sodass ich perfekt hier reinpasse. Meine braunen langen Haare, umschmeicheln meine freien Schultern. Plötzlich höre ich Musik. Sie passt überhaupt nicht zu der heiteren Stimmung, die dominiert. Das Klavierstück klingt traurig. Die Töne zerreißen mir das Herz. Ich bin überwältigt, wie viel Gefühl darin steckt. Es ist wunderschön. Ich vergesse alles um mich herum und schließe meine Augen. Meine Gedanken treiben auf der Welle der Musik dahin...

Donnerstag, 6. Februar 2014

Silber


 So, schon wieder habe ich ein Buch für euch:




Inhalt:


Geheimnisvolle Türen mit Eidechsenknäufen, sprechende Steinfiguren und ein wildgewordenes Kindermädchen mit einem Beil … Liv Silbers Träume sind in der letzten Zeit ziemlich unheimlich. Besonders einer von ihnen beschäftigt sie sehr. In diesem Traum war sie auf einem Friedhof, bei Nacht, und hat vier Jungs bei einem düsteren magischen Ritual beobachtet.
Zumindest die Jungs stellen aber eine ganz reale Verbindung zu Livs Leben dar, denn Grayson und seine drei besten Freunde gibt es wirklich. Seit kurzem geht Liv auf dieselbe Schule wie die vier. Eigentlich sind sie ganz nett.
Wirklich unheimlich – noch viel unheimlicher als jeder Friedhof bei Nacht – ist jedoch, dass die Jungs Dinge über sie wissen, die sie tagsüber nie preisgegeben hat – wohl aber im Traum. Kann das wirklich sein? Wie sie das hinbekommen, ist ihr absolut rätselhaft, aber einem guten Rätsel konnte Liv noch nie widerstehen …


Fakten:


Autor: Kerstin Gier

Erscheinungsdatum: 28.06.2013

Seitenanzahl: 416

Verlag: Fischer FJB

empfohlenes Alter: ab 12




Meine Meinung:

Das Buch ist gefüllt mit Klischees. Ich meine wie realistisch ist es denn, dass die Neue fünfzehn- fast sechzehn- Jährige zufällig irgendetwas mitbekommt und auf einmal Freunde findet. Und zwar nicht irgendwelche. Nein, die beliebteste Jungsclique der Schule, in der alle fünf Typen 17 oder 18 Jahre alt sind. Das ist ja fast schon hollywoodreif. Das ärgerlichste ist, dass man da fast schon eifersüchtig auf Livs Leben wird. Es ist spannend und es passiert mal etwas. Aber eben nur fast. Denn irgendwas hat sie an sich, weshalb man sie einfach mögen muss. Sie ist so ehrlich und kommt gar nicht so schüchtern rüber- nur weil sie das sagt, was sie denkt. Weil dies ein Roman ist, ist vorhersehbar, dass sie sich in einen der Jungs verliebt. Ach und ein anderer ist auch noch ihr zukünftiger Stiefbruder.


Trotz dieser kleinen Kritik, muss ich auch etwas Gutes sagen. Denn obwohl mich dieses Klischee stört, bin ich begeistert von dem Buch. Purer Suchtfaktor mal wieder. Zwar sind es nicht Gwendolyn und Gideon. Aber Liv wird man genauso ins Herz schließen. Ich will die beiden Bücher auch gar nicht vergleichen, weil sie so unterschiedlich sind. Es geht um etwas ganz anderes. Ich wette, diese Trilogie wird ebenfalls ein Hit. Die einzige Gemeinsamkeit ist der Schreibstil. Kerstin Gier schreibt einfach herrlich. Man schmunzelt, leidet, fühlt mit Liv mit. Es ist super toll! Auch wenn diese Klischees nerven, gehören sie dennoch dazu. Anders könnte ich es mir auch gar nicht vorstellen :D. Ihr merkt also was für ein Wiederspruch das Gerade ist. 


Wer mal wieder unterhalten werden will, Fantasy mag und Teenieprobleme dazu, wird dieses Buch lieben!
Ach und in diesem Buch geht es nicht um eine Protagonistin, die zwischen 2 Typen hin und herschwankt und sich einfach nicht entscheiden kann. Nein, ihr reicht auch einer ;)

Der große Leitfaden des Buches ist das Thema Träume. Diese Idee finde ich echt gut, so etwas gab es noch nicht. Momentan gibt es lauter Bücher, die eh alle die gleiche Grundidee haben und letztendlich auch die gleiche Story. Nur, dass andere Namen benutzt werden. Hier nicht so. Es ist ein gelungenes Buch. Ich werde mal wieder auf die Nachfolgebände warten müssen.

Übrigens ist die Idee cool, den Blog, der im Buch erwähnt wird, auch in echt weiterzuführen. Schaut doch mal vorbei, wenn ihr das Buch schon gelesen habt. 


Also viel Spaß beim Lesen, eure Thekla :)



Montag, 3. Februar 2014

Ich will endlich fliegen, so einfach ist das

Hallo ihr Lieben,
da ich die letzten 2 Monate mir viel Zeit nahm zum Lesen, bekommt ihr hier endlich ein paar Rezensionen.



„Ich will endlich fliegen, so einfach ist das“ von Katarina von Bredow

Buch hinten:

„Ist die cool oder einfach nur durchgeknallt?“, flüstert sie. Ich zucke mit den Schultern. 
Aber eines ist sicher: Das neue Schuljahr wird definitiv weniger langweilig als das Letzte, wenn Silja in unserer Klasse bleibt.  

„Nur wenige Autoren können eine Geschichte so vorantreiben wie Katarina von Bredow. Sie erzählt mit Nähe und Wärme und schreibt so fesselnd, dass man süchtig wird.




Inhalt: 

Vendela ist in Nils verliebt. Oder in Sven. Liebe ist immer kompliziert. Und dann kommt die Neue in die Klasse. Entweder ist Silja verrückt oder unglaublich cool, jedenfalls wirbelt sie alle und alles durcheinander. Auch Vendela, die vor vielen Entscheidungen steht. Erstaunlich, wie aufwühlend, lebensnah und spannend solch eine Geschichte sein kann – wie das Leben eben. Vendela, die 15-jährige Ich-Erzählerin, weiß, dass sie nichts von ihrer besten Freundin Tonja trennen wird. Nicht mal Nils. Der weiß eh nicht, was er will - war er den Abend am Meer noch so nah, rückt er am nächsten Morgen in der Schule in weite Ferne. Doch von der Neuen ist Vendela fasziniert, denn Silja pfeift auf alle Regeln und die imaginären Grenzlinien, sie wagt es sogar, sich mit der »Klassenqueen« anzulegen. Vendela ist hin- und hergerissen und muss sich entscheiden, vor allem als Silja offensichtlich gemobbt wird – für das Alte oder das Neue, für Tonja oder Silja, für Nils oder für Sven, den sie zu allen anderen Gefühlsverwirrungen kennenlernt. Je höher man fliegt, desto tiefer kann man fallen. Doch wer gar nicht fliegt, stirbt vor Langeweile ...




Fakten:



Autor: Katarina von Bredow

Erscheinungsdatum: 04.03. 2013

Seitenanzahl: 344

Verlag: Beltz & Gelberg

empfohlenes Alter: 14 - 17




Meine Meinung:

„Wie kann man so jung und dumm und so erwachsen und klug zugleich sein?“, fragt Papa.

Das passt genau zu der Beschreibung, wie Silja ist. Einerseits ist sie mit ihren 15 Jahren naiv, schüchtern und unerfahren. Man hat das Gefühl, dass sie noch nicht ganz so weit ist mit ihrer Entwicklung. Andererseits trägt sie einen dunklen Schatten der Vergangenheit bei sich, da ihr kleiner Bruder schon früh starb. Irgendwie lebt sie so vor sich hin. Bis die Neue in der Klasse auftaucht, Silja. Ihre Mutter hat sich umgebracht. So haben die beiden etwas tiefes gemeinsam- zu wissen, wie es ist, wenn jemand tot ist. Nach und nach nähert sich der Kontakt zu Silja, die in der Klasse eher unbeliebt ist. Eben weil sie vieles riskiert und macht was sie will. Plötzlich lässt Siljas Verhalten Vendela nachdenken. Sie scheint in manchen Situationen erwachsen, da sie schon früh diesen Schicksalsschlag erlitt und sie sich viele philosophische Gedanken macht. Über das Leben und das Fliegen.
Je mehr sie sich mit Silja anfreundet, desto mehr entfernt sie sich von ihrer besten Freundin Tonja, die immer für Verständnis und Sicherheit sorgte.
Ab einem bestimmten Punkt ändert sich Vendela total. Sie erlebt so viel an einem Wochenende, was für sie ein echter Wendepunkt ist. Zuerst geht sie mit Silja auf eine Party und ist total betrunken. Und am nächsten Tag ist sie es, die endlich das Thema, ihres verstorbenen Bruders, mit ihren Eltern bespricht. Darüber wird nämlich nicht viel geredet. Jedenfalls macht sie sich plötzlich Gedanken über ihr bisheriges Leben und die Zukunft. Und auf einmal fragt sie sich selbst wer sie eigentlich ist und fängt die Suche nach ihr an.


Es ist ein süßes Buch, das sehr bodenständig und realitätsnah ist. Man spürt die Entwicklung von Vendela, die sich plötzlich mitten in der Pubertät befindet. Man fühlt mir ihr mit. Die eher philosophischen Fragen lassen einen selbst Nachdenken. Vendela ermutigt einen selbst als Leser auch mal etwas zu riskieren.
 

Zitate:

S.173 Das ist neu und spannend und ein bisschen gefährlich. Ich habe meine knittrigen Flügel ausgebreitet, sie müssen noch ein wenig in der Sonne trocknen, aber dann werde ich hoch, höher, am höchsten fliegen.

S.305: Vielleicht habe ich mich ja geirrt. Vielleicht ist das Unmögliche plötzlich möglich. Vielleicht ist nichts so kaputt, dass man es nicht wieder kitten könnte. Möglicherweise wird es nicht mehr so, wie es ursprünglich einmal war, aber wenigstens zu etwas anderem.

S.314/315: Wahrscheinlich muss ich einfach akzeptieren, dass das Leben nicht mehr leicht verständlich, sondern plötzlich total unbegreiflich ist. Ich weiß nicht mehr, wann ich verzweifelt und wann ich glücklich sein soll. Bin ich das eine, zeigt sich im nächsten Augenblick, dass ich das andere sein sollte, um dann gleich wieder umzuschwenken.  

Viel Spaß beim Lesen, eure Thekla :)


Sonntag, 2. Februar 2014

Liebe braucht keine Ferien

Hallo ihr Lieben,
hier habe ich mal wieder einen Film für euch:




Inhalt:
Zwei Frauen, die von der Liebe erstmal genug haben. Beide wollen eine Pause und Abstand von ihrem Alltag haben. So kommt es, dass sie ihre Häuser tauschen. Die Eine landet in einem Luxushaus in Los Angeles. Die Andere haust sich in einem kleinen Häuschen, abgelegen in einer Britischen Landschaft, ein. Die Liebe holt sie trotzdem ein, diesmal ist es aber die wahre Liebe! 



Hauptcharaktere:

Cameron Diaz
Kate Winslet
Jude Law
Jack Black

Fakten:


Deutscher Titel: Liebe braucht keine Ferien
Originaltitel: The Holiday
Regie: Nancy Meyers
Erscheinungsjahr:2006
Länge: 130 Minuten
Altersfreigabe: FSK 0










Eigene Meinung:

Was für ein süßer, süßer und romantischer film :).
Der Film ist so goldisch, ich kann es nicht richtig beschreiben. Ich denke nur, er ist es wert geschaut zu werden- von denen, die auf einen romantischen Liebesfilm Lust haben.

Schaut euch doch mal den Trailer an.

Viel Spaß beim Schauen, eure Thekla :) 

 

Samstag, 1. Februar 2014

Volltreffer

 Heute habe ich wieder ein Buch für euch:



Volltreffer von Sarah Miller

 

Buch hinten:

 


Was Jungs denken-
Ein Mädchen weiß es genau! Sie kann in den Kopf von Gideon Rayburn schauen und seine Gedanken lesen. In der Schule ist er zunächst ein Außenseiter, doch das ändert sich schnell: Eine Wette zwingt ihn, endlich seine Unschuld zu verlieren, und treibt ihn in die wunderbare Welt der Mädchen und der nächtlichen Spontanparties, wo er doch noch seinen Volltreffer landet.


Inhalt: 

Gideon Rayburn hat es nicht leicht, als er an die feine Midvale Academy kommt. Seine charmanten, aber moralisch äußerst fragwürdigen Zimmergenossen Cullen und Nicholas sind wesentlich abgebrühter als der naive Neuankömmling. Mithilfe nächtlicher Parties und dem ERlernen der perfekten Technik zum Grasrauchen gelingt ihm der Aufstieg in die Liga der Coolen. In Bedrängnis bringt ihn jedoch eine Wette: Er soll als Erster mit dem angesagtesten Mädchen der Schule schlafen. Aber er hat auf eine andere sein Auge geworfen. 
Wer schon immer wissen wollte, was Jungs denken, ist bei Sarah Millers Volltreffer genau richtig: Eine mysteriöse Erzählerin, die Gideons Gedanken lesen kann, erzählt unterhaltsam und humorvoll von Mädchen, Jungs, kleinen Katastrophen und Teenage-Angst.

Große Lieben, große Katastrophen, Mädchen, Jungs und Teenage-Angst - bei Sarah Miller werden die Jahre der Verwirrung zum klugen, unterhaltsamen Lesegenuss.

Fakten: 

Autor: Sarah Miller 
Erscheinungsdatum: 2007 
Seitenanzahl: 368 
Verlag: Heyne 
empfohlenes Alter: ab 14


Meine Meinung:


Das Buch finde ich schön. Es ist nicht sehr anspruchsvoll, aber ein gutes Teenagerbuch. Es geht um die alltäglichen Probleme eines Jugendlichen. Dabei befindet man sich im Kopf von Gideon. Man kennt seine Gedanken und seine Handlungen. Die Entwicklung, die er durch macht, ist spannend. Erst fängt er als Neuling am Internat an. Er versucht neue Freunde zu finden und will doch nur dazu gehören. Seine Freundschaft zu seinen Mitbewohnern ist durch eine Wette entstanden. Anfangs scheint es, als würden sie ihn nicht ernst nehmen. Doch je mehr er zu sich selbst steht, desto mehr Anerkennung und Respekt bekommt er wirklich von ihnen. So ist er auf der Suche nach seinem Platz in diesem Internat. Natürlich erfährt man erst am Ende wer das geheimnisvolle Mädchen ist, das seine Gedanken hören kann. Es bleibt spannend, da man immer wieder jemand anderen vermutet.
Es ist ein echt schönes, süßes Buch! 

Zitate: 

„Liest sich wie das geheime Tagebuch eines Jungen, in den man total verknallt ist.“ Cecily von Ziegesar


S.276: Gid erinnert sich plötzlich wieder an alles, was er an ihr mochte und denkt: Alle Mädchen können sexy sein.

S.210: Es klingt unglaublich, aber die Freundschaft mancher Menschen gewinnt man nicht mit Liebenswürdigkeiten oder Schmeichelei, sondern vielmehr, indem man ihnen verklickert, dass man sich von ihnen nichts gefallen lassen wird. Ich weiß das schon seit geraumer Zeit; Gid seit gestern Abend auch.

Viel Spaß beim Lesen, eure Thekla :)