Dienstag, 29. April 2014

the beginning of something new - 7







Als ich im Bett liege, halte ich mein Handy in der Hand und überlege noch mal, über was wir heute geredet haben. Meine Freundinnen haben Recht, vielleicht sollte ich es riskieren. Ich gehe auf mein Telefonbuch und starre deine Nummer an. Nur um dann alles wieder schnell zu schließen und mein Handy zur Seite zu legen. Das mache ich bestimmt fünf Mal oder mehr. Irgendwann komme ich zu dem Entschluss, dass es schon zu spät ist. Heute melde ich mich nicht mehr. Aber gleich morgen Mittag mache ich es, wenn ich aus der Schule heimkomme.
Lange liege ich noch wach im Bett, meine Gedanken können sich nicht beruhigen. Ständig muss ich an dich denken. Nach einiger Zeit bin ich dann doch so müde, dass ich einschlafe.



Ein schrilles Piepsen reißt mich aus meinem traumlosen Schlaf hervor. Ich schrecke hoch und starre grimmig auf meinen Wecker. 6.30 Uhr, Zeit zum Aufstehen. Ich will aber nicht aufstehen. Murrend drehe ich mich nochmal um und merke nicht, wie schnell meine Augen wieder zufallen. Schon wieder schrecke ich hoch, als meine Schwester Anne in mein Zimmer stürmt.
„Esther. Loos, aufstehen. Du musst dich jetzt aber echt mal beeilen.“, unsanft rüttelt sie an mir.
Ich brumme nur unfreundlich vor mir her: „Lass mich in Ruhe. Ich will schlafen.“
„Gut, dann komm halt zu spät zur Schule. Es ist schon sieben Uhr. Du hast nur noch eine halbe Stunde Zeit. Das schaffst du eh nicht mehr. “
Als sie aus meinem Zimmer geht, öffne ich meine Augen. Mist, nur noch so wenig Zeit. Viel zu schnell ist die Nacht vorbei gegangen. Noch immer bin ich todmüde. Nur schwer steige ich aus meinem Bett. Schnell ziehe ich meinen Lieblingspulli und eine bequeme Jeans an und schlurfe ins Bad. Dort sehe ich die dunklen Ringe unter meinen Augen, die auf meinen kurzen, schlechten Schlaf hindeuten. Ich versuche sie zu überschminken. Als ich mit dem Ergebnis soweit zufrieden bin, gehe ich nach unten und werde von meiner Mutter überschwänglich begrüßt. „Guten Morgen, Schätzchen. Wie geht es dir? Hast du gut geschlafen“
Ich bekomme nur ein: „hm morgen“ raus und setze mich neben meine Schwester Anne, die gerade aufsteht, an den Küchentisch. Zwar steht eine Kleinigkeit zu essen vor mir auf dem Tisch, aber ich bekomme gerade nichts runter. Außerdem stelle ich fest, dass ich gleich los muss. Anne ist schon losgegangen. Sie ist immer so überpünktlich.

Also verabschiede ich mich, nehme meine Tasche und verlasse das Haus. Zwei Straßen weiter wartet Sabrina schon auf mich. Zusammen laufen wir um die Ecke zur Straßenbahnhaltestelle.
„Oh mann, ich wollte gerade losgehen. Wieso bist du so spät?“, empfängt sie mich.
„Frag nicht. Ich hatte fast gar keinen Schlaf. Bin todmüde und wollte einfach nicht aufstehen.“
Du arme. Wieso konntest du nicht schlafen?
Zu viele Gedanken in meinem Kopf. “
Ja, da kann man echt nichts machen. Wir sind ja noch pünktlich.“ Während sie das sagt, steigen wir in die Straßenbahn und ergattern uns zwei freie Plätze nebeneinander.  

1 Kommentar:

  1. schneeeelll nächster teil!
    will jetzt wissen ob sie ihn anruft!
    wie gehts weiter? :o

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