Montag, 7. Juli 2014

the beginning of something new - 11


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Im März ist im Park noch nicht so viel los. Außer ein paar Jogger und Herrchen mit ihren Hunden ist niemand zu sehen. Wir gehen ein wenig duch den Park, bis wir eine freie Parkbank entdecken und uns hinsetzen.
„Also, ich finde, ich habe jetzt genug geredet. Erzähl du doch auch mal was.“
„Ich weiß aber nicht was“, versuche ich deine Aufforderung abzuweisen.
„So schweigsam heute? Früher hast du doch immer so viel geredet wie ein Wasserfall. Du hattest immer etwas zu erzählen, egal was.“
„Tja, Zeiten ändern sich. Außerdem war früher etwas anderes.“
„Aber wieso das denn? Du bist immer noch du, und ich bin ich“, sagt er verwirrt.
Ach ja, bist du das wirklich, frage ich mich. Wie sage ich das nur?
„Naja, wir haben uns verändert.“
„Ja und? Hey, Mausi, ich dachte wir sind jetzt wieder Freunde? Und Freunde erzählen sich doch alles“, du blickst mir tief in die Augen. Dein Ausdruck ist weich und zugleich ernst.
„Ich habe gesagt, wir können es versuchen. Ich weiß nicht, ob wir immer noch die selben sind. Ich kenne zwar den fünfjährigen kleinen Racker. Aber ich weiß nichts, über den 17-Jährigen fast erwachsenen Henry. Ich habe das Gefühl, ich kenne dich nicht. Du bist so fremd und doch so bekannt. Ich weiß selbst nicht so genau...“
„Hm, naja. Wenn das so ist, dann lern den 17-Jährigen fast erwachsenen Henry doch einfach kennen. Gib ihm eine Chance, ich bin mir sicher, du wirst ihn genauso mögen, wie den kleinen Racker.“ Dabei siehst du mir tief in die Augen und lächelst mich so ehrlich an. Wie kann ich da wiederstehen.
„Okay, okay. Du hast ja Recht“, gebe ich nach.
„Also, was willst du wissen?“, startest du gleich.
„Was sind deine Hobbys?“, frage ich, weil ich nicht weiß, was ich sonst fragen soll.
„Doch so einfallsreich.“, erwiedert er ironisch „also da wäre zum einen mich mit Freunden treffen, Fußball spielen.

„Klavierspielen hast du vergessen.“, schießt es aus mir raus.
„Hmh, ja stimmt. Klavier spiele ich auch gerne“, dein Blick fällt auf den Boden. Dann schaust du in die Ferne und ich spüre, wie du dich von mir entfernst.
„Was ist los?“, frage ich verwirrt.
Nach einem kurzen Zögern antwortest du mir.
„Tut mir Leid, ist eine blöde Angewohnheit von mir. Klavier spielen zähle ich nicht immer als erstes auf. Das klingt nicht so cool.“, schon ist dieser kurze Moment wieder verflogen und du setzt ein Lächeln auf. Allerdings sieht es etwas gequält aus.
„Aber bei den Mädels kommt das doch bestimmt gut an. Das ist doch voll sexy, wenn ein Mann Klavier spielen kann“, ein kleiner Versuch meinerseits die lockere Stimmung wieder herzustellen.
„Hm, weiß nicht. Habe ich noch nicht ausprobiert. Weißt du, meine Freunde und ich haben eine andere Masche.“
„Ach ja. Die Badboy-Masche. Das habe ich schon bemerkt.“, rutscht es mir mit einem bitteren Unterton heraus. Auf deine Freunde bin ich einfach noch nicht gut zu sprechen.

 Du schaust auf und forschst in meinem Gesicht nach einer Regung. Ich halte deinem Blick stand. Ich bereue es gesagt zu haben, die lockere Stimmung ist endgültig verflogen und eine kühle Mauer macht sich zwischen uns breit.
„Es tut mir Leid, Esther. Ich hoffe, dass das nicht immer zwischen uns steht. Meine Freunde sind echt okay. Du hast sie nur im falschen Moment erwischt.“
„Das habe ich wohl. Es tut mir auch Leid. Es war nicht meine Absicht, das zu sagen“, bringe ich heraus, um keinen Streit anzufangen. Wobei ich der Meinung bin, dass es eine lange Zeit dauert um mich umzustimmen, was deine Freunde angeht. Wenn ich es überhaupt schaffe, den Vorfall zu vergessen.


Die Stimmung ist auf einmal etwas angespannt. Plötzlich achten wir darauf was genau wir sagen, aus Angst, etwas Falsches zu sagen. So wählen wir oberflächliche Themen, wie z.B. die Schule. 

Die Zeit geht schnell vorbei. Schon machen wir uns wieder auf den Heimweg. Während wir laufen, breitet sich eine Stille zwischen uns aus. Irgendwie haben wir uns nichts mehr zu sagen für heute. Wobei ich diese Stille nichtmal unangenehm finde. So habe ich Zeit meinen Gedanken nachzuhängen. Wir kommen bei mir zu Hause an, wo wir schon erwartet werden. Das nenne ich gutes Timing, sie wollten jetzt losfahren und haben nur noch auf uns gewartet. An der Tür stehen wir uns gegenüber. Das kurze Zögern wirft die unausgesprochene Frage in den Raum, wie wir uns verabschieden. Dann umarmst du mich so selbstverständlich und gehst. 
Ein Blick auf mein Handy verrät mir, dass meine Freundinnen neugierig sind. Ich werde wohl nochmal mit ihnen skypen.

Sonntag, 6. Juli 2014

lazy Sunday

Hey ihr Lieben,
ich habe mich schon lange nicht mehr gemeldet. Bei mir ist momentan einfach zu viel los. Und in der freien Zeit kann ich mich nicht dazu bewegen, zu schreiben und zu posten.
Heute melde ich mich mal kurz und informiere euch, wie es bei mir gerade so aussieht.

Wie geht es mir heute?Soweit ganz gut :)
Habe mich vom Stress der letzten Woche erholt. Außerdem geht es mir schon besser, ich hatte nämlich leider eine Erkältung.

Was mache ich gerade?
Musik hören. Ich probiere immer gerne Neues aus. 

Also falls ihr Musikvorschläge habt, ich höre es mir gerne mal an :)

Was höre ich gerade?
Last Resort von Papa Roach

Was trage ich gerade?
ein bequemes Top und kurze Hosen, bei dem tollen Wetter will ich am Liebsten die ganze Zeit draußen sitzen :)

Was denke ich gerade?
Das ist ein echt cooles Lied :D

Was esse ich gerade?
Gummibärchen :)

Was steht heute sonst noch an?
habe zum Glück schon Hausaufgaben gemacht, wobei es nicht viele waren. Ich habe nur noch die nächste Woche Schule. Danach habe ich 2 Wochen Praktikum. Und danach stehen endlich die Sommerferien an, in denen ich mit meinen Freundinnen nach Italien fahre :)

Was hat mich heute gefreut?
das super tolle Wetter

Was hat mich heute geärgert?
der Staub in meinem Zimmer, den ich endlich mal wegsaugte :D


Bis nächstens, eure Thekla :)