Mittwoch, 8. Oktober 2014

the beginning of something new - 13


Samstags um 14 Uhr werde ich panisch. 
Um 15 Uhr treffe ich dich. Was soll ich nur anziehen? Ich schaue meinen Kleiderschrank durch und finde nichts. Schnell schreibe ich Sabrina: „SOS. Brauche Hilfe in Kleiderberatung.“
Da sie nicht weit weg von mir wohnt, kommt sie innerhalb von zehn Minuten und eilt in mein Zimmer. Sofort fängt sie an zu überlegen.
„Also,du brauchst etwas, das aussagt, wir sind Freunde.“
„Und was soll das bitte sein?“ frage ich verzweifelt.
„Hm. Etwas cooles. Etwas Hübsches, das deine weibliche Seite betont. Die soll er nicht vergessen.“
Fast mein ganzer Kleiderschrank liegt schon auf dem Boden. Sie kramt in meinen Sachen herum und zieht immer wieder etwas heraus. Nach ein paar Minuten scheint sie fündig geworden zu sein.
„Hier probier das mal an. Eine enge jeans, lässig aber cool. Und ein weißer dünner Pulli mit buntem Schal - schick. Dazu deine schwarze Lederjacke. So total normal und echt cool. Wie findest du es?“ fragt sie mich.
Ich betrachte die Teile, die Sabrina in der Hand hält.
„Ach ich weiß nicht."
Sie hört mir schon gar nicht mehr richtig zu.
„Los,Esther. Du ziehst es an. Ich mach dein skype an um nach einer Zweitmeinung zu fragen.“
„Okay, okay“, gebe ich mich geschlagen und ziehe mich um.

„Also ich finde das ist doch super. Cool, schick und voll normal“, kommt von dem Bild auf meinem Laptop. Sabrina fragte Jule nach ihre Meinung zu meinem Outfit.
„Gut. Ihr habt mich überstimmt. Ich muss mich mal beeilen, sonst komme ich noch zu spät.“, drängele ich die beiden. Schnell packe ich meine Tasche, in der sich das Wichtigste befindet und verlasse mit Sabrina mein Haus. An einer Kreuzung trennt sich unser gemeinsamer Weg. Ab hier muss ich alleine weiter. 

Ich nehme den Bus zum großen Brunnen, an dem ich dicht treffe. Pünktlich um drei Uhr komme ich an. Meine Augen suchen zwischen den Menschen nach dir. Als der Bus wegfährt, entdecke ich dich auf der anderen Straßenseite. Nachdem du die Straße überquerst, finde ich mich in deiner Umarmung wieder.
„Hey, schön dich wieder zu sehen“ begrüßt du mich.
„Hast du schon lange gewartet?“
„Nein, nein. Keine Sorge. Mein Bus kam auch eben erst. Wie geht es dir?“ fängst du unsere Unterhaltung an.
„Mir gehts gut. Ich bin wirklich froh, dass jetzt Wochenende ist. Diese Schulwoche hat sich so in die Länge gezogen.“
„Oh ja, ich weiß nur zu gut, was du meinst. Das geht mir auch oft genug so. Also, was wollen wir machen?“
„Hm, weiß nicht.“, zögere ich.
„Wie wäre es, wenn wir zu Starbucks gehen?“, schlägst du vor.
Ich bin damit einverstanden, mir fällt auch nichts besseres ein. Kurz darauf treten wir durch die Tür des Ladens, bestellen etwas und setzen uns hin. 

Kommentare:

  1. uhhh die situation kenne ich im wahren leben zu gut :D :D :D

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  2. wieso hört es nur immer vor den treffen auf? :o
    das is wie so eine serie bei der man immer auf den nächsten teil wartet :D

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  4. Hey normalerweise lese ich solche Geschichten nicht, aber man merkt echt das dir das schreiben total Spaß macht. Toller Schreibstil.
    Mach weiter so

    Liebste Grüße Tina
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